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DPI-Rechner

DPI Rechner: Geben Sie die Werte ein und berechnen Sie das Ergebnis.

Nutzen Sie dieses Tool, um die erforderlichen Werte einzugeben, die Berechnung auszufuehren und die wichtigsten Ergebnisse direkt zu vergleichen.

DPI-Rechner

Dieses Werkzeug rechnet die Pixelauflösung und die Diagonale eines Bildschirms in die Werte um, mit denen Menschen tatsächlich vergleichen: die Pixeldichte in Pixeln pro Zoll (PPI), das gekürzte Seitenverhältnis, die Gesamtzahl der Megapixel sowie die physische Breite und Höhe des Bildschirms in Zentimetern. Nützlich ist das beim Vergleich der Schärfe von Smartphones und Monitoren, beim Prüfen, ob ein Bild auf einem Display fein oder körnig wirkt, und beim Entwerfen von Oberflächen passend zur realen physischen Größe eines Geräts. Diese Seite misst Ihr tatsächliches Display nicht, ändert keine Einstellungen und bewertet nicht, ob ein Bildschirm gut aussieht.

Methode und Formel

Ein Display mit W Pixeln in der Breite und H Pixeln in der Höhe hat eine diagonale Auflösung von √(W² + H²) Pixeln. Division durch die Diagonale in Zoll ergibt die Pixeldichte:

PPI = √(Breite² + Höhe²) ÷ Diagonale (in Zoll)

Die übrigen Ergebnisse folgen aus demselben Dreieck und der Pixelzahl:

Seitenverhältnis = Breite : Höhe, gekürzt mit dem größten gemeinsamen Teiler

Megapixel gesamt = Breite × Höhe ÷ 1.000.000

Bildschirmbreite (cm) = Breite ÷ PPI × 2,54

Bildschirmhöhe (cm) = Höhe ÷ PPI × 2,54

Trotz des umgangssprachlichen Namens des Werkzeugs wird hier streng genommen der PPI-Wert (Pixel pro Zoll) berechnet. DPI (Punkte pro Zoll) ist ein Druckbegriff für Tintenpunkte; PPI und DPI sind nur gleich, wenn einem Bildschirmpixel genau ein Gerätepunkt entspricht.

Durchgerechnetes Beispiel

Für einen Monitor mit 1920 × 1080 und 24 Zoll Diagonale:

  • Diagonale Auflösung: √(1920² + 1080²) ≈ 2.203 Pixel
  • PPI: 2.203 ÷ 24 ≈ 91,79 PPI
  • Seitenverhältnis: 1920 : 1080 = 16:9
  • Megapixel gesamt: 1920 × 1080 ÷ 1.000.000 ≈ 2,07 MP
  • Bildschirmgröße: 1920 ÷ 91,79 × 2,54 ≈ 53,1 cm breit und 29,9 cm hoch

Als zweites Beispiel ergibt ein 6,1 Zoll großes Telefondisplay mit 2532 × 1170 rund 457 PPI — deshalb wirkt dieselbe Oberfläche auf dem Telefon viel schärfer als auf dem 24-Zoll-Monitor aus dem vorherigen Beispiel.

Was das Ergebnis bedeutet

PPI ist eine Dichte: Höhere Werte bedeuten feinere Details bei gleichem Betrachtungsabstand. PPI-Werte sind nur zwischen Geräten vergleichbar, die aus ähnlicher Entfernung betrachtet werden — ein Desktop-Monitor mit 90 PPI wirkt auf Armlänge scharf, ein Telefon mit 90 PPI würde grob wirken. Die Zentimeterwerte beschreiben das sichtbare Rechteck, das sich aus Diagonale und Seitenverhältnis ergibt; der tatsächliche Rahmen eines Monitors ist größer, und in den technischen Daten von Laptops und Telefonen wird das Panel angegeben, nicht das Gehäuse.

Das Seitenverhältnis wird mit dem größten gemeinsamen Teiler gekürzt: 3840 × 2160 wird als 16:9 angezeigt, 2880 × 1800 als 8:5. Ungewöhnliche Auflösungen können zu Verhältnissen wie 683:384 gekürzt werden — rechnerisch korrekt, aber für das Marketing ungebräuchlich.

Genauigkeit und Grenzen

  • Eingaben müssen positive Zahlen sein. Die Diagonale ist die Panel-Diagonale in Zoll; Zentimeter oder eine falsche Diagonale verzerren alle Ergebnisse.
  • Die Berechnung geht von quadratischen Pixeln aus. Manche Panels verwenden eine nicht-quadratische Pixelgeometrie, manche Projektoren verschieben Pixel; für solche Geräte sind die Ergebnisse Näherungswerte.
  • Das Werkzeug berücksichtigt kein Overscan, keine abgerundeten Ecken, keine Notches und keinen Unterschied zwischen physischer und logischer Auflösung durch die Skalierung des Betriebssystems (z. B. eine „2x“-Retina-Einstellung).
  • Der PPI-Vergleich zwischen Geräten sagt allein nichts über die wahrgenommene Schärfe voraus; diese hängt auch vom Betrachtungsabstand, von der Paneltechnik und vom Subpixel-Layout ab.

Quellen

Redaktioneller Nachweis

  • Autor: Redaktionsteam von SoupCalc
  • Methodenprüfung: Engineering-Review von SoupCalc
  • Zuletzt geprüft: 2. September 2026
  • Prüfungsumfang: PPI- und Seitenverhältnis-Berechnungen, Einheitenumrechnung, Beispiele, Quellenlinks und die tatsächlichen Funktionen der Seite